krankenkassen

Schon seit vielen Jahren steht das Gesundheitswesen  in harter (berechtigter !!!) Kritik.
Kassieren die Krankenkassen Milliarden von ihren Mitgliedern und preisen ihnen sogar Millionenfache Überschüsse in den Medien an. Dafür haben die Mitglieder bezahlt, doch meist kommen ihnen diese Gelder nicht zugute. Wo gehen diese Gelder hin? Was wird damit „veranstaltet“? Unzureichende Transparenz halten zu Spekulationen an.

Schon im Jahr 2007 konnte man der Presse entnehmen:
Experte bezeichnet Krankenhauskost als „Fraß“. Zu wenig Qualität und zu viele Fertiggerichte: Die deutschen Krankenhäuser geben nach Ansicht eines Experten zu wenig für das Essen der Patienten aus.

Ein aktueller Essensplan aus einem Krankenhaus:

mittagstisch mit rand

Wo ist die frühere Vorsuppe oder der Nachtisch hin ???

Gigantische Summen werden von den Mitgliedern der Krankenkassen vereinnahmt und unsere Bürger bekommen in Krankenhäusern keinen Nachtisch mehr, weil Krankenkassen keinen Nachtisch mehr übernehmen. Ein großer menschenunwürdiger Skandal.

Die großen Klinken investierten pro Tag drei bis sieben Euro für die Ernährung eines Patienten, sagte der ehemalige Freiburger Medizin-Professor Franz Daschner der Verbraucherzeitschrift „Guter Rat“. Jeder kann sich vorstellen, was für drei Euro pro Tag an Qualität zu erwarten ist“. 95 Prozent der Krankenhaus-Kost seien Fertiggerichte. „Das meiste, was da auf dem Teller landet, kann man nur als Fraß bezeichnen.“

zum vergleich

Wenn man zwischen Leben und Tod steht, gehört das Essen zu den wenigen Dingen, die einen an das Leben erinnern. Und genau da setzt die Unmenschlichkeit ein.
Lästereien über das Essen in Krankenhäusern gehört immer schon zum Alltag. Vier Euro darf Krankenhausessen, das heutzutage meistens von Cateringfirmen stammt, pro Tag und Patient durchschnittlich kosten. Um das leisten zu können spart man ohne Gewissenbisse an einem simplen Nachtisch, der einem kranken Menschen doch tatsächlich Gaumenfreuden bereiten könnte und zudem zum normalen Standard gehört, aber im besten Falle doch auch noch gesund sein dürfte (z.b. duch Obst).
Sicher wird versucht, die Qualität der „typischen“ Krankenhauskost stetig zu verbessern.
Umsummen werden für Schwachsinnigkeiten ausgegeben, um dann so simple Pfennigbeträge die einen Nachtisch oder eine Suppe kosten, fallen zu lassen in den Berechnungen, nur um die Schwachsinnigkeiten weiter zu erhalten.
Es geht nicht um die Tatsache, das man einen Pudding raubt, es geht um das Recht eines Menschen einen allgemeinem „Lebensstandard“ nicht entzogen zu bekommen.
Wieder einmal eine Entblößung der Unverschämtheit, den Bürgern (und Mitgliedern) gegenüber und ein Beweis über die Unfähigkeit und Unmenschlichkeit der Akteure, die diese Entscheidungen vorbringen, unterstützen und dann auch noch durchsetzen. Vermutlich sind im Vorstand alle privat versichert, ansonsten würden sie sich selbst von hinten treten – in den Allerwertesten.

Empörender Weise, gibt es die „Zweiklassen-Gesundheits-Patienten“.
Privat versicherte Menschen (erster Klasse) genießen nicht nur den Luxus eine „bessere“ medizinische Versorgung kennen zu lernen, sondern erhalten doch tatsächlich einen gesonderten Essensplan der durchaus mit einem a la Carte Restaurant verglichen werden kann.

Zudem gibt es genau geregelte Unterschiede:

Gesetzlich Versicherte müssen sich mit zehn Euro pro Tag an den Kosten eines stationären Aufenthalts beteiligen (für maximal 28 Tage pro Kalenderjahr). Patienten mit privater Krankenversicherung sind von dieser Zuzahlung befreit, es sei denn, sie haben einen Standard- bzw. Basistarif gewählt.

Rein menschlich gesehen, ist das ein großer SKANDAL !!!
Alles sehen es, alle wissen es und wie immer wird weiter gemacht.
Menschen die finanziell nicht gut gestellt sind, haben unberechtigterweise weniger Möglichkeiten ihre Gesundheit in guter Qualität zu erhalten, als Menschen die sich ihre Gesundheit mit Geld erkaufen können.
Da sollte man genauer drüber nachdenken.

Traurig an dem ganzen ist, das es in Pflege- Alten- Altenwohnheimen NICHT anders zugeht. Dort kann man ebenso beobachten ( und das noch viel ausgeprägter), wie schändlich mit unseren älteren Mitmenschen umgegangen wird. Überall werden Arbeitsstellen gestrichen, die Zahl der zu Pflegenden steigt, die Qualität der Versorgung ist nicht mehr gewährleistet und dennoch steigen die Kosten ins Unvorstellbare.
Dazu wird gesondert berichtet.

Freie Journalisten Team
F.S.

Hier kann man sich Beispielweise mal ansehen, wie die Kosten auf bestimmte Abteilungen berechnet werden. Eines Unternehmens aus Schleswig Holstein.
http://www.uksh.de/Patienten+_+Besucher/Ihr+Aufenthalt+bei+uns/Krankenhauskosten+und+Abrechnung.html

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